Der Rhythmus
Wöchentlich
Übersicht öffnen und die Kacheln abarbeiten, die etwas von dir wollen.
Zehn Minuten.
Monatlich
Kontoauszüge hochladen und abgleichen, sobald sie da sind.
Zum Abschluss
Exportieren und an die Buchhaltung geben — siehe
Für die Buchhaltung.
Der wöchentliche Durchgang
Die Übersicht zeigt nur, was offen ist. Steht dort nichts, ist nichts zu tun.1
Entwürfe ohne Belegkreis
Belege, die ohne Kürzel hereinkamen. Weise jedem einen Belegkreis zu — in
dem Moment bekommt er seine Nummer. Mehrere auf einmal gehen über die
Mehrfachauswahl in der Belegliste.
2
Dublettenverdacht
Zwei Belege mit demselben Aussteller und derselben Rechnungsnummer. Das ist
ein Hinweis, keine Entscheidung — bestätige oder verwirf ihn. Genau
gleiche Dateien werden schon beim Einlesen abgefangen und tauchen hier gar
nicht erst auf.
3
Betragsprüfung angemerkt
Netto plus Steuer ergibt nicht den Bruttobetrag. Meist ein Rundungsfall oder
ein schlecht lesbarer Bon. Öffne den Beleg, vergleiche mit dem Dokument
daneben und korrigiere von Hand.
4
Zahlungsnachweis-Vorschlag
Eine PayPal-, Klarna- oder Stripe-Bestätigung wurde einer Händlerrechnung
zugeordnet. Bestätige den Vorschlag — oder lehne ihn ab. Warum das wichtig
ist, steht unter Für die Buchhaltung.
5
Fehler unerledigt
Im Verarbeitungsverlauf steht, was nicht durchgelaufen ist, mit Grund.
Du kannst den Eintrag erneut verarbeiten lassen oder ihn mit einer Notiz auf
erledigt setzen.
Einen Beleg bearbeiten
Links die Felder, rechts das Dokument — beim Scrollen bleibt es stehen, damit du vergleichen kannst. Alle Felder sind änderbar.Belegkreis wechseln vergibt eine neue Nummer
Belegkreis wechseln vergibt eine neue Nummer
Schiebst du einen Beleg von „Bank” nach „Amex”, bekommt er eine Nummer aus
der Amex-Folge. Die alte Nummer bleibt am Beleg gespeichert und auffindbar,
wird aber nicht neu vergeben. Das ist Absicht: eine Lücke in der
Nummernfolge lässt sich erklären, eine doppelt vergebene Nummer nicht.
Verwerfen oder stornieren — nicht dasselbe
Verwerfen oder stornieren — nicht dasselbe
Verwerfen geht nur bei Entwürfen, also bei Belegen ohne Nummer. Das ist
endgültig.Stornieren ist der Weg für alles, was schon eine Nummer hat. Der Beleg
verschwindet aus der normalen Liste und aus dem Export, bleibt aber
auffindbar und lässt sich wiederherstellen. Seine Nummer bleibt belegt.
Bezahlt oder nicht bezahlt
Bezahlt oder nicht bezahlt
Der Zahlungsstatus ist unabhängig davon, ob der Beleg erfasst ist. Du kannst
ihn einzeln setzen oder für eine ganze Auswahl auf einmal.
Suchen
Suchen
Das Suchfeld findet Aussteller, Rechnungsnummer, die Kurzbeschreibung — und
den Text im Beleg selbst. Zwei Einschränkungen: Belege, die vor Ende
August 2026 erfasst wurden, sind im Volltext nicht durchsuchbar, und Belege,
die aus dem Mailtext statt aus einem Anhang stammen, ebenfalls nicht.
Den Kontoauszug abgleichen
Hier zeigt sich, was der Belegchecker eigentlich soll: sehen, wo ein Beleg fehlt.1
Auszug herunterladen — am besten als CSV
Fast jede Bank und jeder Kartenanbieter bietet den Umsatz als CSV-Datei an.
Nimm die. Sie wird direkt gelesen, ohne Umweg über die Texterkennung, und
ist dadurch schneller und genauer. PDF und Foto gehen auch.Du musst nichts einstellen — welche Spalte das Datum und welche den Betrag
enthält, erkennt der Belegchecker selbst. Auch Umlaute aus deutschen und
österreichischen Bankexporten sind kein Problem.
2
Hochladen
Unter Abgleich → „Neue Abrechnung”. Belegkreis und Zeitraum sind
freiwillig; der Zeitraum ist freier Text wie „Amex 01/26” und dient nur der
Gruppierung. Lässt du ihn leer, wird der Monat aus den Buchungsdaten
abgeleitet.
3
Abgleich läuft im Hintergrund
Fenster schließen ist erlaubt.
4
Die Positionen durchgehen
Oben stehen die Kennzahlen, darunter jede Buchungszeile mit dem Beleg, der
dazu gefunden wurde.
Die vier Zustände einer Buchungszeile
„Kein Beleg nötig” verlangt eine Begründung. Ein Satz genügt, aber er ist
Pflicht — und er wandert in den Export. Damit kann später jeder nachlesen,
warum zu dieser Zeile kein Beleg liegt. Genau das will ein Prüfer wissen.
Warum manches „unklar” bleibt
Der Belegchecker verknüpft lieber gar nicht als falsch. Drei Regeln sorgen dafür — und erklären die meisten offenen Zeilen:Der Betrag
Er darf um höchstens 10 Cent oder 5 % abweichen. Darüber wird die Zeile
herabgestuft, nie stillschweigend verknüpft.
Das Datum
Der Beleg darf bis zu 90 Tage vor der Abbuchung liegen, aber höchstens
3 Tage danach. Eine Rechnung, die Wochen nach der Belastung datiert ist,
gehört nicht dazu.
Die Währung
Es wird nie umgerechnet. Eine Rechnung in Dollar gegen eine Belastung in
Euro bekommst du als Vorschlag — nachrechnen und entscheiden musst du.
Grenzen, die im Alltag auffallen
- Kein Bankzugang. Der Belegchecker holt keine Umsätze bei deiner Bank ab. Jeder Auszug wird von dir hochgeladen.
- Kein Format je Bank. Es gibt keine Voreinstellung „Erste Bank” oder „Amex”. Jeder Auszug wird gelesen und interpretiert — dadurch geht jedes Format, aber nichts ist garantiert. Kontrollier den ersten Auszug einer neuen Quelle genauer.
- Sehr große CSV-Dateien. Über etwa 2.000 Zeilen wird der Auszug abgewiesen statt gekürzt. Lade ihn dann monatsweise hoch.
- Mehrere gleich gute Kandidaten ergeben bewusst keinen Vorschlag. Lieber gar keiner als der falsche.