Warum Skills?
Stell dir die Anweisungen deines Agent wie ein Haus vor:- Die Grund-Anweisung ist das tragende Gerüst — die großen, dauerhaften Leitlinien. Kurz und stabil.
- Spezialwissen für wiederkehrende Aufgaben sind eigene Räume — sogenannte Skills — die nur betreten werden, wenn man sie braucht.
„Skill” ist auch das Wort, das dein Agent selbst versteht. Sag bewusst „Skill” (nicht „Baustein” o. Ä.), dann legt er ihn richtig an.
Einen Skill anlegen — in drei Schritten
Du brauchst dafür nichts Technisches. Du sagst es deinem Agent einfach im Chat.1
Die Aufgabe einmal sauber gemeinsam machen
Macht die wiederkehrende Aufgabe einmal zusammen richtig durch — z. B. „erstelle ein Angebot nach unserem Standard”. Korrigiere unterwegs, bis das Ergebnis sitzt.
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Sag: merk dir das als eigenen Skill
Sag dann wörtlich etwas wie: „Merk dir das als eigenen Skill für Angebote — wie wir Aufbau, Ton und Preise machen.” Dein Agent schreibt sich die Anleitung selbst auf — getrennt von der Grund-Anweisung.
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Beim nächsten Mal nur noch den Auftrag
Künftig reicht „Erstelle ein Angebot für Kunde X”. Dein Agent holt den Skill selbst hervor, ohne dass du alles neu erklärst.
Ein Beispiel
Du: Wir machen das ab jetzt immer so für Bewerber-Absagen — freundlich, zwei Sätze, Dank fürs Interesse, kein Standard-Floskel-Ton. Merk dir das als eigenen Skill „Bewerber-Absage”. Agent: Notiert als eigener Skill „Bewerber-Absage”. Sag beim nächsten Mal einfach „Absage an [Name]”, dann nutze ich ihn.
Was gehört wohin?
Auch für deine Werkzeuge: Trello, Postfach, Ablage
Skills sind nicht nur für Abläufe wie Angebote oder Absagen. Sie sind genauso richtig für Werkzeuge, die dein Agent für dich bedient — dein Aufgaben-Board, dein Postfach, deine Dateiablage. Warum das wichtig ist: Wissen über ein Werkzeug wächst mit der Zeit. Welches Board, welche Liste, welche Benennung, welche Ausnahmen. Steht das alles in der Grund-Anweisung, wird sie immer voller — und irgendwann liest dein Agent sie nicht mehr ganz. Dann kann es passieren, dass er ein Werkzeug „vergisst”, obwohl der Zugang die ganze Zeit funktioniert hat. So sagst du es:Du: Leg bitte einen eigenen Skill für unser Trello an. Da rein: dass mein Standard-Board „AH Board” und die Liste „Heute” ist, dass „To-do” bei mir immer dieses Board meint, dass Karten kurz bleiben sollen — und den Hinweis, wo dein Trello-Zugang hinterlegt ist.
Den Zugang selbst — Schlüssel, Passwörter — schreibt dein Agent nicht in den Skill. Der bleibt sicher auf deinem Server. In den Skill kommt nur der Hinweis, wo er liegt. Sag ihm ruhig ausdrücklich: „Den Schlüssel selbst nicht hineinschreiben.”
Der Moment, an dem du zustimmen musst
Das ist der Schritt, der am häufigsten untergeht — und ohne ihn passiert nichts. Dein Agent legt einen Skill nicht einfach still an. Er bereitet ihn als Vorschlag vor und fragt dich um Freigabe. Erst wenn du zustimmst, ist der Skill wirklich aktiv. Wenn du mehrere Skills auf einmal anlegen lässt, kommt die Rückfrage pro Skill. Vier Vorschläge heißen vier Bestätigungen. Frag im Zweifel einfach nach:Du: Liegt bei dir noch ein Skill-Entwurf, der auf meine Freigabe wartet?
Prüfen, ob es wirklich sitzt
Ein Skill ist erst fertig, wenn er in einem frischen Gespräch funktioniert — nicht nur in dem, in dem ihr ihn gerade gebaut habt. Im laufenden Gespräch hat dein Agent alles noch im Kopf; das beweist nichts.1
Neues Gespräch beginnen
Fang eine neue Unterhaltung an, statt im alten Verlauf weiterzuschreiben.
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Ganz normal fragen
Stell die Frage so, wie du sie im Alltag stellen würdest — „Was steht heute auf meiner To-do-Liste?” — und nicht „Hast du den Trello-Skill?”.
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Auf die Details achten
Nennt er von sich aus das richtige Board und die richtige Liste? Dann sitzt es. Fragt er zurück oder sucht er lange, fehlt noch etwas im Skill.
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Die 5 Regeln
So arbeitest du insgesamt am besten mit deinem Agent.