Der Export
Am Ende steht ein Paket zum Herunterladen. Es enthält immer beides: eine Excel-Datei zum Arbeiten und eine CSV-Datei zum Weitergeben — dazu alle Belegdateien in einem Ordner. Weil sie im selben Paket liegen, ist die Spalte „Belegdatei” ein anklickbarer Verweis auf das Dokument.- Belege-Export
- Auszugs-Export
Unter Belege → Exportieren. Du wählst einen Datumsbereich und beliebig
viele Belegkreise.Spalten: Nummer · Belegkreis · Belegart · Rechnungsdatum · Eingang ·
Rechnungsleger · Leistung · Netto · Steuer · Steuersatz · Steuerzeilen ·
Reverse-Charge · Summe · Währung · Status · Betragsprüfung · Verknüpfter
Beleg · BelegdateiStornierte Belege sind nicht enthalten.
Belegnummern
- Jeder Belegkreis hat seine eigene fortlaufende Folge, zum Beispiel
AMEX-001,AMEX-002. Die Startnummer legst du beim Anlegen fest. - Ein Beleg bekommt seine Nummer in dem Moment, in dem er einem Belegkreis zugeordnet wird — nicht schon beim Eintreffen.
- Lücken sind Absicht. Storniert ihr einen Beleg oder verschiebt ihn in einen anderen Belegkreis, wird seine Nummer nicht wiederverwendet. Eine Lücke kann man erklären, eine doppelt vergebene Nummer nicht.
- Frühere Nummern bleiben am Beleg gespeichert und auffindbar. Fragt jemand
nach
BANK-042und der Beleg heißt heuteAMEX-017, findet ihr ihn trotzdem.
Umsatzsteuer
Jede ausgewiesene Steuerzeile wird einzeln übernommen
Jede ausgewiesene Steuerzeile wird einzeln übernommen
Hat ein Beleg mehrere Steuersätze — der Klassiker ist der Gastronomiebon —,
stehen alle gedruckten Zeilen mit Satz, Bemessungsgrundlage und Steuerbetrag
im Feld „Steuerzeilen laut Beleg” und im Export.Das Feld Steuersatz zeigt den ausgewiesenen Satz, sobald ein einzelner
Satz die Beträge auf den Cent erklärt. Nur wenn das kein einzelner Satz
kann, steht dort der rechnerische Mischsatz — dann sagen dir die Steuerzeilen
daneben, was tatsächlich auf dem Beleg steht.
Netto plus Steuer wird nachgerechnet
Netto plus Steuer wird nachgerechnet
Stimmt die Summe nicht auf zwei Cent genau, wird der Beleg ein zweites Mal
ausgewertet. Geht es dann immer noch nicht auf, steht ein Hinweis am Beleg
und in der Spalte Betragsprüfung — sichtbar, nicht stillschweigend
geradegebogen.
Reverse Charge ist ein eigenes Feld
Reverse Charge ist ein eigenes Feld
Bei Reverse Charge bleiben Steuer, Steuersatz und Steuerzeilen im Export
leer, und in der Spalte Reverse-Charge steht „Ja”. Das ist die Angabe,
die eure Buchhaltung braucht.
Ratenzahlungen stehen mit der Rate
Ratenzahlungen stehen mit der Rate
Bei einer Ratenvereinbarung wird der Ratenbetrag erfasst, nicht die
Gesamtsumme des Vertrags — weil genau die Rate auf dem Kontoauszug steht und
zugeordnet werden soll.
Es gibt keine Kontierung. Keine Sachkonten, keine Kostenstellen, keine
Steuerschlüssel und keine Einteilung nach Aufwandsart. Die einzige Gliederung
ist der Belegkreis — also der Zahlungsweg. Kontiert wird danach, im
Buchhaltungsprogramm.
Doppelte Zahlungen vermeiden
Bezahlst du über PayPal, Klarna oder Stripe, liegen am Ende zwei Dokumente zur selben Ausgabe vor: die Rechnung des Händlers und die Zahlungsbestätigung des Zahlungsdienstes. Der Belegchecker erkennt das und unterscheidet die Belegart:Rechnung,
Zahlungsnachweis oder Quittung. Zu einem erkannten Zahlungsnachweis
schlägt er die passende Händlerrechnung vor.
Im Export steht der Gegenpart in der Spalte Verknüpfter Beleg.
Aufbewahrung und Löschen
- Belege, Kontoauszüge und die daraus erfassten Daten bleiben gespeichert, solange dein Konto besteht.
- Gelöschte Belege werden zunächst nur ausgeblendet, damit ihre Belegnummer nicht doppelt vergeben wird. Sie lassen sich wiederherstellen.
- Die E-Mails an die Beleg-Adresse bleiben samt Anhängen als Herkunftsnachweis zum jeweiligen Beleg erhalten. Damit ist belegbar, woher ein Beleg stammt.
- Für Buchhaltungsunterlagen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen — in Österreich insbesondere § 132 BAO und § 212 UGB, also sieben Jahre. Endet der Vertrag, werden die Daten gelöscht oder zurückgegeben, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.