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# Für die Buchhaltung

> Was im Export steht, wie die Belegnummern funktionieren, was mit der Umsatzsteuer passiert — und was du deinem Steuerberater sagen kannst.

<span className="label">belegchecker</span>

Diese Seite ist für die Person, die mit den Zahlen weiterarbeitet — bei euch
intern oder in der Steuerkanzlei.

## Der Export

Am Ende steht ein Paket zum Herunterladen. Es enthält immer beides: eine
**Excel-Datei zum Arbeiten** und eine **CSV-Datei zum Weitergeben** — dazu alle
Belegdateien in einem Ordner. Weil sie im selben Paket liegen, ist die Spalte
„Belegdatei" ein anklickbarer Verweis auf das Dokument.

<Tabs>
  <Tab title="Belege-Export">
    Unter **Belege → Exportieren**. Du wählst einen Datumsbereich und beliebig
    viele Belegkreise.

    Spalten: Nummer · Belegkreis · Belegart · Rechnungsdatum · Eingang ·
    Rechnungsleger · Leistung · Netto · Steuer · Steuersatz · Steuerzeilen ·
    Reverse-Charge · Summe · Währung · Status · Betragsprüfung · Verknüpfter
    Beleg · Belegdatei

    Stornierte Belege sind nicht enthalten.
  </Tab>

  <Tab title="Auszugs-Export">
    Auf der Detailseite eines Kontoauszugs unter **„↓ Herunterladen"**. Die
    Reihenfolge ist die des Kontoauszugs — bewusst nicht umsortiert, damit man
    Zeile für Zeile mitlesen kann.

    Spalten: Position · Belegdatum · Beschreibung · Betrag EUR · Fremdwährung ·
    Betrag Fremdwährung · Status · Begründung · Beleg-Nr · Aussteller ·
    Rechnungsdatum · Rechnungsbetrag · Verknüpfter Beleg · Belegdatei
  </Tab>
</Tabs>

<Warning>
  **Es gibt keine Schnittstelle zu DATEV, BMD oder einem anderen
  Buchhaltungsprogramm.** Die CSV-Datei ist ein allgemeines Format mit deutschen
  Spaltennamen, kein Importformat eines bestimmten Programms. Die Übergabe läuft
  über dieses Paket — in der Praxis nimmt die Kanzlei es so entgegen und bucht
  daraus.
</Warning>

## Belegnummern

* Jeder **Belegkreis** hat seine **eigene fortlaufende Folge**, zum Beispiel
  `AMEX-001`, `AMEX-002`. Die Startnummer legst du beim Anlegen fest.
* Ein Beleg bekommt seine Nummer in dem Moment, in dem er einem Belegkreis
  zugeordnet wird — nicht schon beim Eintreffen.
* **Lücken sind Absicht.** Storniert ihr einen Beleg oder verschiebt ihn in
  einen anderen Belegkreis, wird seine Nummer **nicht** wiederverwendet. Eine
  Lücke kann man erklären, eine doppelt vergebene Nummer nicht.
* Frühere Nummern bleiben am Beleg gespeichert und auffindbar. Fragt jemand
  nach `BANK-042` und der Beleg heißt heute `AMEX-017`, findet ihr ihn trotzdem.

## Umsatzsteuer

<AccordionGroup>
  <Accordion title="Jede ausgewiesene Steuerzeile wird einzeln übernommen" icon="percent">
    Hat ein Beleg mehrere Steuersätze — der Klassiker ist der Gastronomiebon —,
    stehen alle gedruckten Zeilen mit Satz, Bemessungsgrundlage und Steuerbetrag
    im Feld „Steuerzeilen laut Beleg" und im Export.

    Das Feld **Steuersatz** zeigt den ausgewiesenen Satz, sobald ein einzelner
    Satz die Beträge auf den Cent erklärt. Nur wenn das kein einzelner Satz
    kann, steht dort der rechnerische Mischsatz — dann sagen dir die Steuerzeilen
    daneben, was tatsächlich auf dem Beleg steht.
  </Accordion>

  <Accordion title="Netto plus Steuer wird nachgerechnet" icon="equals">
    Stimmt die Summe nicht auf zwei Cent genau, wird der Beleg ein zweites Mal
    ausgewertet. Geht es dann immer noch nicht auf, steht ein Hinweis am Beleg
    und in der Spalte **Betragsprüfung** — sichtbar, nicht stillschweigend
    geradegebogen.
  </Accordion>

  <Accordion title="Reverse Charge ist ein eigenes Feld" icon="right-left">
    Bei Reverse Charge bleiben Steuer, Steuersatz und Steuerzeilen im Export
    leer, und in der Spalte **Reverse-Charge** steht „Ja". Das ist die Angabe,
    die eure Buchhaltung braucht.
  </Accordion>

  <Accordion title="Ratenzahlungen stehen mit der Rate" icon="repeat">
    Bei einer Ratenvereinbarung wird der **Ratenbetrag** erfasst, nicht die
    Gesamtsumme des Vertrags — weil genau die Rate auf dem Kontoauszug steht und
    zugeordnet werden soll.
  </Accordion>
</AccordionGroup>

<Note>
  **Es gibt keine Kontierung.** Keine Sachkonten, keine Kostenstellen, keine
  Steuerschlüssel und keine Einteilung nach Aufwandsart. Die einzige Gliederung
  ist der Belegkreis — also der Zahlungsweg. Kontiert wird danach, im
  Buchhaltungsprogramm.
</Note>

## Doppelte Zahlungen vermeiden

Bezahlst du über PayPal, Klarna oder Stripe, liegen am Ende **zwei** Dokumente
zur selben Ausgabe vor: die Rechnung des Händlers und die
Zahlungsbestätigung des Zahlungsdienstes.

Der Belegchecker erkennt das und unterscheidet die **Belegart**: `Rechnung`,
`Zahlungsnachweis` oder `Quittung`. Zu einem erkannten Zahlungsnachweis
schlägt er die passende Händlerrechnung vor.

<Warning>
  **Bestätige diese Vorschläge.** Erst mit deiner Bestätigung wird der
  Zahlungsnachweis aus dem Kandidatenpool des Kontoabgleichs genommen. Ohne sie
  können beide Dokumente als eigenständige Belege durchlaufen — und wer danach
  bucht, bucht dieselbe Ausgabe zweimal.
</Warning>

Im Export steht der Gegenpart in der Spalte **Verknüpfter Beleg**.

## Aufbewahrung und Löschen

* Belege, Kontoauszüge und die daraus erfassten Daten bleiben gespeichert,
  solange dein Konto besteht.
* **Gelöschte Belege werden zunächst nur ausgeblendet**, damit ihre Belegnummer
  nicht doppelt vergeben wird. Sie lassen sich wiederherstellen.
* Die E-Mails an die Beleg-Adresse bleiben samt Anhängen als **Herkunftsnachweis**
  zum jeweiligen Beleg erhalten. Damit ist belegbar, woher ein Beleg stammt.
* Für Buchhaltungsunterlagen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen —
  in Österreich insbesondere **§ 132 BAO** und **§ 212 UGB**, also sieben Jahre.
  Endet der Vertrag, werden die Daten gelöscht oder zurückgegeben, soweit keine
  Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

<Tip>
  **Verlass dich nicht allein auf den Belegchecker als Archiv.** Zieh dir zu jedem
  Abschluss den Export und leg ihn dort ab, wo eure Buchhaltungsunterlagen
  ohnehin liegen. Das Paket enthält die Belegdateien selbst — es ist ein
  vollständiges Archiv für den jeweiligen Zeitraum.
</Tip>

## Wo die Daten liegen

Die Verarbeitung findet in der EU statt. Für die **Inhalte deiner Belege bist
du der Verantwortliche** — wir verarbeiten sie in deinem Auftrag, auf Grundlage
des Auftragsverarbeitungsvertrags.

Zwei Schritte laufen über KI-Dienste: das Lesbarmachen des Belegs und das
Herauslesen der Felder. Beide bekommen nur den Inhalt des jeweiligen Belegs —
keine Kontodaten und keine Zuordnung, wer ihn eingereicht hat. Nach Angaben
beider Anbieter werden diese Daten **nicht zum Training ihrer Modelle
verwendet**.

Welche Dienste das im Einzelnen sind, wofür sie eingesetzt werden und was genau
an sie übermittelt wird, steht vollständig in der
[Datenschutzerklärung des Belegcheckers](https://belegchecker.makerslab.ai/datenschutz).
Diese Seite ist auch ohne Anmeldung erreichbar — du kannst sie deinem
Steuerberater oder eurer Datenschutzbeauftragten direkt schicken.

## Was ihr trotzdem selbst tun müsst

<Warning>
  **Jeder ausgelesene Wert ist ein Vorschlag.** Es gibt keine Entscheidung, die
  ohne einen Menschen passiert: Jeder Beleg bleibt sichtbar, prüfbar und
  änderbar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse gibt es keine
  Garantie — sie gehören vor der Weiterverarbeitung geprüft. Das ist keine
  Formalie, sondern der Grund, warum der wöchentliche Durchgang im Ablauf steht.
</Warning>

Ebenfalls nicht Teil der Leistung: **Beratung in Rechts-, Steuer- oder
Compliance-Fragen.** Was buchhalterisch richtig ist, entscheidet eure
Buchhaltung oder eure Steuerkanzlei — der Belegchecker bereitet nur auf.

Und: Der Belegchecker wird laufend weiterentwickelt. Es kommen Funktionen dazu
und es ändert sich Verhalten. Wenn euch etwas auffällt oder fehlt, sagt es uns —
das meiste, was heute drinsteckt, kam genau so zustande.
