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# Belege einreichen

> Die Arbeitsanweisung für dein Team: Beleg an die Beleg-Adresse schicken, Kürzel in den Betreff, fertig. Wer nur Belege zuschickt, braucht keinen Zugang.

<span className="label">belegchecker</span>

Diese Seite ist die, die du deinem Team gibst. Wer nur Belege zuschickt,
braucht **keinen Zugang** und muss nichts weiter wissen als das hier.

## Die eine Regel

<Note>
  **Beleg an die Beleg-Adresse schicken. Kürzel des Belegkreises in den Betreff.**

  Alles andere auf dieser Seite sind Sonderfälle.
</Note>

Eine Weiterleitung sieht dann so aus:

```
An:       pferd-hufeisen-anker@…
Betreff:  bg amex
Anhang:   Rechnung_Juli.pdf
```

`bg` ist das Schlüsselwort, `amex` das Kürzel des Belegkreises. Beides steht
in deiner Übersicht im Belegchecker, dort siehst du auch deine eigene
Beleg-Adresse und kannst sie kopieren.

**Ohne Kürzel geht nichts verloren** — der Beleg wird trotzdem ausgelesen. Er
bleibt aber ein **Entwurf ohne Nummer**, bis ihn jemand von Hand einem
Belegkreis zuordnet. Ein paar Entwürfe sind kein Problem, hundert sind
Handarbeit.

<Tip>
  **Der Weg ohne Kürzel.** Hinterlegst du einmalig unter **Einstellungen →
  Belegkreise** das Zahlungsmittel — die letzten vier Stellen der Karte, eine
  IBAN oder die PayPal-Adresse — dann erkennt der Belegchecker den Belegkreis oft
  selbst aus dem Beleg. Das Kürzel im Betreff gewinnt trotzdem immer, wenn eines
  da ist. Von einer Kreditkarte werden ausschließlich die letzten vier Stellen
  gespeichert, nie die volle Nummer.
</Tip>

## Das Statuswort

Steht hinter dem Kürzel noch ein Wort — ab Werk `neu` —, wird der Beleg als
**noch nicht bezahlt** geführt:

```
Betreff:  bg bank neu
```

Das ist praktisch für Eingangsrechnungen mit Zahlungsziel. Welches Wort das
ist, stellst du unter **Einstellungen → Erkennung in E-Mails** ein.

## Die drei Wege hinein

<Tabs>
  <Tab title="Weiterleiten">
    Der Alltagsweg. Rechnung kommt per Mail herein, du leitest sie an die
    Beleg-Adresse weiter und schreibst das Kürzel in den Betreff. Der
    ursprüngliche Betreff darf stehen bleiben — das Kürzel muss nur irgendwo
    darin vorkommen.

    Auch eine weitergeleitete Mail, die selbst wieder eine Mail als Anhang
    enthält, wird ausgepackt.
  </Tab>

  <Tab title="Direkt zuschicken lassen">
    Für Lieferanten, die dir ohnehin jeden Monat eine Rechnung schicken: gib
    ihnen gleich die Beleg-Adresse. Dann kommt die Rechnung ohne Umweg an.

    Willst du unter deiner eigenen Adresse arbeiten — etwa `belege@deinefirma.at` —,
    richte in deinem Postfach eine Weiterleitung dorthin ein. Eine zweite
    Empfangsadresse braucht es dafür nicht.
  </Tab>

  <Tab title="Hochladen oder fotografieren">
    Über **Belege → „+ Beleg hochladen"**. Eine Datei oder gleich ein ganzer
    Stapel (bis zu 200 auf einmal). Am Handy öffnet **„Foto aufnehmen"** direkt
    die Kamera — gut für Kassenbons, solange sie noch lesbar sind.

    Beim Hochladen wählst du den Belegkreis im Dialog aus. Diese Auswahl gewinnt
    gegen alles andere.
  </Tab>
</Tabs>

## Was hineingeht — und was nicht

| Geht                                                  | Geht nicht                                                   |
| ----------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------ |
| PDF                                                   | Word- und Excel-Dateien                                      |
| Fotos und Scans: JPG, PNG, HEIC, TIFF, GIF, WEBP, BMP | ZIP-Archive                                                  |
| CSV                                                   | Visitenkarten-Anhänge, verschlüsselte Anhänge, `winmail.dat` |
|                                                       | SVG-Grafiken — die werden immer abgewiesen                   |

**Größe:** bis 25 MB pro Datei beim Hochladen, bis 50 MB für eine ganze Mail
samt Anhängen.

Schickt jemand eine Mail mit einem Anhang, der nicht in der linken Spalte
steht, wird dieser Anhang übersprungen — die Mail selbst geht nicht verloren
und ist im Verarbeitungsverlauf nachlesbar.

<Tip>
  **Signaturbilder stören nicht.** Das LinkedIn-, Xing- oder Instagram-Symbol aus
  deiner Signatur wird erkannt und nicht als Beleg gewertet. Ihr müsst eure
  Signaturen nicht anpassen.
</Tip>

## Wer schicken darf

Ab Werk darf **jeder** an deine Beleg-Adresse schreiben, der sie kennt. Wenn du
das eingrenzen willst, trag unter **Einstellungen → Absender-Whitelist** die
erlaubten Adressen ein — ganze Firmendomains gehen auch.

<Warning>
  Sobald die Liste **eine einzige** Adresse enthält, ist sie scharf: alles andere
  wird abgewiesen. Trag also gleich alle ein, die zuschicken sollen — inklusive
  deiner eigenen Adresse und der eurer Lieferanten. Abgewiesene Mails siehst du
  im Verarbeitungsverlauf, der Absender bekommt aber keine Rückmeldung.
</Warning>

## Wann etwas passiert

<CardGroup cols={2}>
  <Card title="Alle 15 Minuten" icon="clock">
    So oft wird das Postfach geleert. In der Übersicht steht, wann zuletzt
    abgerufen wurde — und daneben ein Knopf **„Jetzt abrufen"**, wenn du nicht
    warten willst.
  </Card>

  <Card title="Rückwirkend 14 Tage" icon="calendar-days">
    Wird länger nicht abgerufen, werden Mails aus den letzten zwei Wochen
    nachgeholt. Was älter ist, kommt nicht mehr von selbst — dann lade den Beleg
    einfach hoch.
  </Card>
</CardGroup>

Nach dem Abruf läuft die Auswertung im Hintergrund. Du kannst das Fenster
schließen; ein hochgeladener Stapel wird fertig, auch wenn du weggehst.

## Wenn etwas nicht ankommt

<AccordionGroup>
  <Accordion title="Der Beleg taucht gar nicht auf" icon="circle-question">
    Prüfe zuerst die **Adresse** — wurde zwischendurch umbenannt? Alte Adressen
    bleiben zwar dauerhaft zustellbar, ein Tippfehler aber nicht. Eine Mail an
    eine Adresse, die es nie gab, wird stillschweigend verworfen; es kommt keine
    Fehlermeldung zurück.

    Zweiter Blick: die **Absender-Whitelist**. Steht dort etwas drin und die
    Absenderadresse nicht, wurde die Mail abgewiesen — nachzulesen im
    **Verarbeitungsverlauf**.
  </Accordion>

  <Accordion title="Der Beleg ist da, hat aber keine Nummer" icon="hashtag">
    Dann fehlte das Kürzel im Betreff und es war kein Zahlungsmittel hinterlegt.
    Er liegt als **Entwurf** in der Belegliste. Weise ihm einen Belegkreis zu —
    die Nummer wird in dem Moment vergeben.
  </Accordion>

  <Accordion title="Der Anhang wurde übersprungen" icon="file-circle-xmark">
    Dann war das Dateiformat keines aus der Liste oben. Häufigster Fall: eine
    Rechnung als Word-Datei. Bitte den Lieferanten um ein PDF — oder drucke sie
    als PDF und lade sie hoch.
  </Accordion>

  <Accordion title="Die Rechnung steht im Mailtext, nicht im Anhang" icon="envelope-open-text">
    Das geht auch: der Mailtext selbst wird dann zum Beleg. Bei solchen Belegen
    gibt es allerdings keine Volltextsuche über den Inhalt — suchen kannst du
    über Aussteller, Nummer und Kurzbeschreibung.
  </Accordion>
</AccordionGroup>

## Zum Ausdrucken

<Note>
  **Beleg-Spickzettel**

  1. Beleg per Mail an: `…@…` *(eure Beleg-Adresse hier eintragen)*
  2. In den Betreff: `bg` + Kürzel des Belegkreises — z. B. `bg amex`, `bg bank`, `bg paypal`
  3. Noch nicht bezahlt? `neu` dahinter: `bg bank neu`
  4. Erlaubt sind PDF, Fotos und CSV — **keine** Word- oder Excel-Dateien
  5. Kassenbon: abfotografieren, solange er lesbar ist
  6. Im Zweifel trotzdem schicken — lieber ein Entwurf zu viel als ein Beleg zu wenig
</Note>
